Herzlich Willkommen

 

 
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Toll, dass Sie sich über das Bioenergiedorf Breuberg Rai-Breitenbach im Odenwald informieren möchten. Es erwartet Sie ein zukunftsweisendes Vorhaben.

Ein Dorf mit 900 Einwohnern sowie 1200 SchülerInnen stellt seine Energieversorgung auf der Basis von Biomasse um. Daraus erwachsen wird eine starke Gemeinschaft und die regionale Wertschöpfung wird angeregt.

Im August 2008 wurde die Nahwärmeversorgung im Breuberger Stadtteil Rai-Breitenbach für 150 Haushalte, den beiden Schulen inklusive Turnhalle und Hallenbad durch die Bioenergiedorf Breuberg-Rai-Breitenbach e.G. aufgenommen.
Am Ortsrand, auf einer einst landwirtschaftlich genutzten Wiese gegenüber der Georg-Ackermann-Schule, steht ein Gebäude, auf dessen geneigtem Pult-Dach eine Photovoltaik-Anlage montiert ist. Im Inneren des Hauses steckt neueste Technik: ein Biomasseheizkraftwerk. Dieses besteht aus zwei Holzhackschnitzelheizanlagen, welche die Versorgung mit Wärme sichert.
Mit der Energiegewinnung aus Holzhackschnitzeln und Sonne spart der Ort jährlich ungefähr 650.000 Liter Heizöl und reduziert den Co2-Ausstoß um ca. 2000 Tonnen pro Jahr.
Doch die gesamte Region profitiert von dem Projekt Bioenergiedorf: Die regionale Wertschöpfung erhöht sich, da für den Betrieb der Biomasseanlage Rohstoffe aus dem Odenwald verwendet werden. Die Holzhackschitzel werden aus der Odenwälder Forstwirtschaft bezogen. Dabei werden Arbeitsplätze geschaffen und gesichert. Die Konzentration von Technologiewissen auf diesem innovativen Gebiet führt zur Erschließung neuer Wirtschaftsbereiche im Odenwald. Darüber hinaus kann das Biomasseheizwerk als Demonstrationsobjekt für Schüler genutzt werden und Gäste der Region oder aus der Jugendherberge Burg Breuberg können sich informieren.

Damit auch die Einwohner Rai-Breitenbachs von der Biomasseanlage profitieren, wurde ein ca. 7,5 Kilometer langes, neues Nahwärmenetz verlegt. Durch das Biomasseheizwerk ist das Dorf unabhängiger von fossilen Energieträgern.

Das Biomasseheizkraftwerk ist seit August 2008 am Netz.
Das Interesse am Modellprojekt der Rai-Breitenbracher geht über die Region hinaus; neben kommunalpolitischen Gruppierungen aller Parteien haben schon japanische, holländische, brasilianische, koreanische und indische Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegationen das Bioenergiedorf besucht und damit immer auch die lokale Gastronomie gestärkt.

 

  

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